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Kirsten Burger
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März 2018:
„Der Trick mit dem Knick“ ein Film von Kirsten Burger
20.März 2018 um 18:15 in der Reihe: NaturNah im NDR zu sehen

April 2018:
Als Schauspielerin in dem Projekt: Die Originale
Ein Researchprogramm zum zeitgenössischen Circus im Haus der Berliner Festspiele.
„Die Originale“ ist ein interdisziplinäres Researchprogramm zum zeitgenössischen Circus, das professionellen Künstler*innen aus unterschiedlichen Bereichen die Möglichkeit bietet, in einwöchigen Workshops mit internationalen Researcher*innen zusammenzuarbeiten.
Ich spiele unter der Regie von Meret Becker.
7.+8. April: 2.00PM-00.00: performances on the stage of the Haus der Berliner Festspiele

Lebenslauf

Kirsten Burger
(1975)
ist Autorin, Theaterregisseurin und Theaterpädagogin, Filmemacherin, Performerin/Schauspielerin.
Ihre Arbeiten beschäftigen sich immer mit gesellschaftskritischen- und gesellschaftsrelevanten Themen.
Sie sind durch ihre interdisziplinäre und genreübergreifende Arbeitsweise gekennzeichnet und innerhalb des Theaters, des Filmes, der Literatur, des Tanzes, der Architektur, der Musik und ihrer Arbeit im öffentlichen Raum zu Hause.

Burger hat freie Kunst, Graphik und interdisziplinäre Studien in Wien und Hamburg studiert und ihre Ausbildung in Bühnentanz und Schauspiel/Mime in Berlin abgeschlossen (BA).

Theater/Inszenierungen:

In ihren Stücken spielt die Überschneidung von Realität und Fiktion eine große Rolle. Burger arbeitet mit Schauspielern, Tänzern, Artisten und Akrobaten, Behinderten, Geflüchteten, Arbeitslosen, Süchtigen, Jugendlichen und anderen Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen.

Als Gründungsmitglied und konzeptuelle Leitung des Kollektivs Oper Dynamo West, die im öffentlichen Raum der City-West, Berlin, neues Musiktheater inszenierten, realisierte Sie zwischen 2006 und 2011 zahlreiche Inszenierungen. (www.operdynamowest.org)

In dem Stück „Emoji“ (2016) hat sie mit Hikikomoris, deutschen jungen Internetsüchtigen, ein Projekt zu der sogenannten „weißen“ Sucht und ihren Auswirkungen entwickelt. Es wurde 2016 bei der Re:Publika, Kühlhaus, Berlin, gezeigt.

In „China Tower“ (2015) entwickelte sie gemeinsam mit chinesischen Studenten ein Stück, welches deren Leistungsdruck und die damit verbundenen Ängste und Depressionen beleuchtet. Es wurde in der TU Dresden uraufgeführt.

In „Station G“ (2014) arbeitete sie mit jungen Hartz-IV-Empfängern, deren Hauptthema ist, dass ihre Eltern aus der ehemaligen DDR stammen und sich nie mit der durch die Wiedervereinigung entstandene neuen Situation abfinden konnten.

Weitere Stücke:
“Morgens bin ich so solide, aber abends werd ich schwach“, Tanzhaus Zürich, 2014
„Mops“, Performance von 2007 – 2017
„Paper Dolls”, Festival Funfatale in Prag / Circusfestival “Lebende Kuriositäten” Berlin, 2012
„CAIRO! SHANGHAI! BOMBAY!“ am Zentralen Omnibusbahnhof Berlin, 2012
„FREIZEITPARK BERLIN“, 2010 OperDynamoWest.

Ihre Stücke wurden an verschiedensten Häusern im In-und Ausland gezeigt:
Sophiensaele, Berlin / Volksbühne am Rosa-Luxemburg- Platz, Berlin / Podewill, Berlin / Dock 11, Berlin / Staatstheater Mainz / Stadttheater Bremen / TU Dresden / Ernst-Barlach-Theater, Güstrow / Tanzhaus Zürich, CH / Rote Fabrik, Zürich, CH / Theater &TD Zagreb, Kroatien / Grotowski Institut, Wroclaw, Polen / HONG GAH MUSEUM Taipei,Taiwan und KAV 16, Tel Aviv, Israel.

2011- Regieassistenz bei Thomas Ostermeier, auf der Biennale Venedig, 41.Festival Internationale del Teatro, Italien.

Festivals u.a.:
Off-Limits-Festival, Dortmund / Performa-Festival, Locarno, CH / Transit International Festival of Women’s Performance Odin Teatret, Holstebro, DK / 4days in motion Festival, Prag

Filme:

Ihre Filme sind Dokumentarfilme und Experimentalfilme.
Seit 2016 arbeitet Sie gemeinsam mit Mikko Gaestel, Lili Kuschel und Stefan Schmidt zusammen unter dem Label: Expander-Film : www.expander-film.de

Sie ist seit 2017 als freie Autorin für den NDR in Kiel tätig.

Das Porträtieren und Begleiten von Menschen ist Schwerpunkt ihrer Arbeit mit Film. Dabei geht es ihr um die Frage nach Existenz und Intimität. Im Fokus steht die Zerbrechlichkeit, die Fragilität von identitären Konzepten als relevanter Moment, den jede Form von Migration, Anonymität und Nacktheit mit sich bringt; Fragen nach Weiblichkeit und Gender, Unsicherheit und Transformation kommen in ihrer Arbeit immer wieder zum Tragen. Zu zeigen, wie sehr Identität und Role Models von gesellschaftlicher Prägung abhängig sind, ist dabei ein weiterer zentraler Punkt. Auch hier spielt die Überschneidung von Realität und Fiktion eine große Rolle.

In „Das Grosse Glück“ (2015) drehte sie gemeinsam mit Mikko Gaestel und Johannes Müller einen Film, der das Leben eines extrem reichen, schwulen, an Trisomie21 erkrankten Schauspielers begleitet und sich mit dessen Wünschen und Ängsten auseinandersetzt.

“Manche meiner Väter” (2015) ist ein Dokumentarfilm über 1970er und 1980er Jahre in Österreich. Diese Zeit war in den linken Milieus junger Erwachsener und ihrer Kinder vielfach geprägt von der Suche nach alternativen Lebensformen jenseits von „Kleinfamilie“, herkömmlichen sexuellen Normen, Vorstadtsiedlung und geregelter Angestelltentätigkeit. Die historiographische Aufarbeitung steckt insbesondere für Beispiele aus Österreich noch in den Anfängen.

weitere Filme:
“Für Lou” (maler unbekannt) Experimentalfilm 2014
“Für Mia” (model unknown), Experimentalfilm 2013
“Was nicht in die Suppe kommt, geht ins Klo”, Experimentarfilm 2012

„KUNST-AXT“ ein Dokumentarfilm 2011
„STÜRMT DEN PALLAST!“ Dokumentarfilm 2010

Kooperationspartner / Film Festivals :
International Documentary Film Festival BELDOCS, Belgrade, Serbia/ RIDM’s, Montreal International Documentary Festival, Kanada / 2ANNAS International Film Festival, Riga, Lettland / IFF-Festival, Köln / 33. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, Kassel, Germany 2016 / 25th dokumentART, Film Festival, Germany. TAMTAMART, Berlin / Arsenal, Berlin / Festival-Grenzenlos-Kultur, Mainz / Festival-Okkupationen, Zürich / No-Limits-Festival Berlin/ Universität Wien/Österreich.

PREISE & STIPENDIEN:

 – Grand Prize International competition award beldocs 2016, Serbia.

– „Ivan Kaljevic Preis“ Alternative Film-Video Festival Belgrad, Serbien 2012
– Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 2009 den Publikumspreis „Zum König geboren“ (Bundesvision Song Contest 2009).

-Für die Installation „Blühende Landschaften“, erhielt Sie 2009 ein Stipendium Schloss Bröllin e.V.

PERFORMERIN/ SCHAUSPIELERIN:

Zuletzt als Schauspielerin zu sehen in „Luther- Dancing with the Gods“, Premiere Oktober 2017, Barenboim-Said-Akademie / Pierre Boulez Saal, Berlin.
Regie: Robert Wilson / in der Rolle: Luthers Frau

Als Performerin und Schauspielerin im Theater, arbeitete sie unter der Regie von:
Robert Wilson, Thomas Bo Nielsen, Aernout Mik, Johannes Müller, Janina Jahnke, Franziska Seeberg, Jutta Schwarz, Aexander Roccoli, Stefan Kreissig, Philippe Rives und Dirk Cieslak/ Lubrikat.
Als Gründungsmitglied und konzeptuelle Leitung des Kollektivs Oper Dynamo West, die im öffentlichen Raum der City-West, Berlin, neues Musiktheater inszenierten spielte sie zwischen 2006 und 2011 bei fast allen Inszenierungen auch als Performerin mit.

Burger spielte an verschiedenen deutschen Theatern:
Schaubühne am Lehniner Platz / Haus der Kulturen der Welt / Sophiensaele / HAU/ Deutsche Oper / Pierre-Boulez-Saal (Berlin);
Bayerische Staatsoper München, sowie Festivals wie „das Wunder der Prärie“, Mannheim.

Als Filmschauspielerin arbeitet sie mit den Regisseuren:
Anne Zohra Berrached, Lior Shamriz, Gunnar Fleischer, Imri Kahn und Lauro Cress zusammen.

Der Film “24WOCHEN” von Anne Zohra Berrached, bei dem Sie eine Nebenrolle spielte, lief im Wettebewerb der Berlinale 2016. Der Film „The Low Life Mythologies“ von Lior Shamriz, bei dem Sie in der Rolle der Justine zu sehen war, wurde nominiert für den Preis der Nationalgalerie, Berlin 2013. Der Film “Beyond Love and Companionship” von Lior Shamriz bei dem sie mitspielte, gewann den 3sat Förderpreis 2013.

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