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Kirsten Burger
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www.expander-film.de

About

Juli 2018:
Interview bei WomenCinemakers Biennale 2018:

Lebenslauf

Kirsten Burger
(1975)
ist Theaterregisseurin, Filmemacherin, Autorin, Performerin/Schauspielerin, Dozentin und Theaterpädagogin.
Ihre Arbeiten sind durch ihre interdisziplinäre und genreübergreifende Arbeitsweise gekennzeichnet und innerhalb des Theaters, des Filmes, der Literatur, des Tanzes, der Architektur, der Musik und ihrer Arbeit im öffentlichen Raum zu Hause.

Regie/ Filme:

Ihre Filme sind Dokumentarfilme und Experimentalfilme.
Seit 2016 arbeitet Sie gemeinsam mit Mikko Gaestel, Lili Kuschel und Stefan Schmidt zusammen unter dem Label: Expander-Film :
www.expander-film.de

Sie ist seit 2017 als freie Autorin für den NDR in Kiel tätig.

Das Porträtieren und Begleiten von Menschen ist Schwerpunkt ihrer Arbeit mit Film. Dabei geht es ihr um die Frage nach Existenz und Intimität. Im Fokus steht die Zerbrechlichkeit, die Fragilität von identitären Konzepten als relevanter Moment, den jede Form von Migration, Anonymität und Nacktheit mit sich bringt; Fragen nach Weiblichkeit und Gender, Unsicherheit und Transformation kommen in ihrer Arbeit immer wieder zum Tragen. Zu zeigen, wie sehr Identität und Role Models von gesellschaftlicher Prägung abhängig sind, ist dabei ein weiterer zentraler Punkt. Auch hier spielt die Überschneidung von Realität und Fiktion eine große Rolle.

In „Das Grosse Glück“ (2015) drehte sie gemeinsam mit Mikko Gaestel und Johannes Müller einen Film, der das Leben eines extrem reichen, schwulen, an Trisomie21 erkrankten Schauspielers begleitet und sich mit dessen Wünschen und Ängsten auseinandersetzt. Vertrieb: www.journeyman.tv

“Manche meiner Väter” (2015) ist ein Dokumentarfilm über 1970er und 1980er Jahre in Österreich. Diese Zeit war in den linken Milieus junger Erwachsener und ihrer Kinder vielfach geprägt von der Suche nach alternativen Lebensformen jenseits von „Kleinfamilie“, herkömmlichen sexuellen Normen, Vorstadtsiedlung und geregelter Angestelltentätigkeit. Die historiographische Aufarbeitung steckt insbesondere für Beispiele aus Österreich noch in den Anfängen.

weitere Filme: siehe unter Regie

Kooperationspartner / Film Festivals :
International Documentary Film Festival BELDOCS, Belgrade, Serbia/ RIDM’s, Montreal International Documentary Festival, Kanada / 2ANNAS International Film Festival, Riga, Lettland / IFF-Festival, Köln / 33. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, Kassel, Germany 2016 / 25th dokumentART, Film Festival, Germany. TAMTAMART, Berlin / Arsenal, Berlin / Festival-Grenzenlos-Kultur, Mainz / Festival-Okkupationen, Zürich / No-Limits-Festival Berlin/ Universität Wien/Österreich.

Inszenierungen im Theater:

In ihren Stücken spielt die Überschneidung von Realität und Fiktion eine große Rolle. Burger arbeitet mit Schauspielern, Tänzern, Artisten und Akrobaten, Behinderten, Geflüchteten, Arbeitslosen, Süchtigen, Jugendlichen und anderen Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen.

Als Gründungsmitglied und konzeptuelle Leitung des Kollektivs Oper Dynamo West, die im öffentlichen Raum der City-West, Berlin, neues Musiktheater inszenierten, realisierte Sie zwischen 2006 und 2011 zahlreiche Inszenierungen. (www.operdynamowest.org)

In dem Stück „Emoji“ (2016) hat sie mit Hikikomoris, deutschen jungen Internetsüchtigen, ein Projekt zu der sogenannten „weißen“ Sucht und ihren Auswirkungen entwickelt. Es wurde 2016 bei der Re:Publika, Kühlhaus, Berlin, gezeigt.

In „China Tower“ (2015) entwickelte sie gemeinsam mit chinesischen Studenten ein Stück, welches deren Leistungsdruck und die damit verbundenen Ängste und Depressionen beleuchtet. Es wurde in der TU Dresden uraufgeführt.

In „Station G“ (2014) arbeitete sie mit jungen Hartz-IV-Empfängern, deren Hauptthema ist, dass ihre Eltern aus der ehemaligen DDR stammen und sich nie mit der durch die Wiedervereinigung entstandene neuen Situation abfinden konnten.

Weitere Stücke: siehe unter Regie

Ihre Stücke wurden an verschiedensten Häusern im In-und Ausland gezeigt:
Sophiensaele, Berlin / Volksbühne am Rosa-Luxemburg- Platz, Berlin / Podewill, Berlin / Dock 11, Berlin / Staatstheater Mainz / Stadttheater Bremen / TU Dresden / Ernst-Barlach-Theater, Güstrow / Tanzhaus Zürich, CH / Rote Fabrik, Zürich, CH / Theater &TD Zagreb, Kroatien / Grotowski Institut, Wroclaw, Polen / HONG GAH MUSEUM Taipei,Taiwan und KAV 16, Tel Aviv, Israel.

2011- Regieassistenz bei Thomas Ostermeier, auf der Biennale Venedig, 41.Festival Internationale del Teatro, Italien.

Festivals u.a.:
Off-Limits-Festival, Dortmund / Performa-Festival, Locarno, CH / Transit International Festival of Women’s Performance Odin Teatret, Holstebro, DK / 4days in motion Festival, Prag/ Wunder der Prärie, Mannheim.

PREISE & STIPENDIEN:

 – Grand Prize International competition award beldocs 2016, Serbia.

– „Ivan Kaljevic Preis“ Alternative Film-Video Festival Belgrad, Serbien 2012
– Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 2009 den Publikumspreis „Zum König geboren“ (Bundesvision Song Contest 2009).

-Für die Installation „Blühende Landschaften“, erhielt Sie 2009 ein Stipendium Schloss Bröllin e.V.

SCHAUSPIELERIN im Theater:

Als Schauspielerin im Theater, arbeitete sie unter der Regie von:
Robert Wilson, Meret Becker, Thomas Bo Nielsen, Aernout Mik, Johannes Müller, Janina Jahnke, Franziska Seeberg, Jutta Schwarz, Aexander Roccoli, Stefan Kreissig, Philippe Rives und Dirk Cieslak/ Lubrikat.
Als Gründungsmitglied und konzeptuelle Leitung des Kollektivs Oper Dynamo West, die im öffentlichen Raum der City-West, Berlin, neues Musiktheater inszenierten spielte sie zwischen 2006 und 2011 bei fast allen Inszenierungen auch als Performerin mit.
u.a.
2018:
Die Originale. Ein Projekt zum zeitgenössischen Circus, Aufführungen im Haus der Berliner Festspiele.
Regie: Meret Becker / Rolle: Aglaja Veteranyi
2017:
„Luther- Dancing with the Gods“. Barenboim-Said-Akademie / Pierre Boulez Saal, Berlin.
Regie: Robert Wilson / Rolle: Luthers Frau
2014:
„MEAT“ Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin
Regie: Thomas Bo Nilsson, /Rolle: Gaby

Burger spielte an verschiedenen deutschen Theatern:
Schaubühne am Lehniner Platz / Haus der Kulturen der Welt / Sophiensaele / HAU/ Deutsche Oper / Pierre-Boulez-Saal (Berlin);
Bayerische Staatsoper München, am Haus der Berliner Festspiele.

Als Filmschauspielerin:

2017:
„Spring in the Park “ Regie: Lior Shamriz Rolle: Ulrike / Tatjana/ Veronika
2016:
“24WOCHEN”  Regie: Anne Zohra Berrached / Rolle: Nebenrolle ( Wettebewerb der Berlinale 2016)
2014:
„Fallen Blossoms“ Regie: Lior Shamriz
„T’M’DEO.ONVIE/THE“ Regie: Gunnar Fleischer/ Rolle: Stimme
2013
„The Low Life Mythologies“ Regie: Lior Shamriz / Rolle:  Justine  (nominiert für den Preis der Nationalgalerie 2013)
2012:
“Beyond Love and Companionship” Regie: Lior Shamriz (gewann den 3sat Förderpreis 2013)
“Kontakt” Regie: Lauro Cress  /Rolle: Krankenschwester
2011:
“Rebecca makes it !” Regie: Imri Kahn

Burger studierte freie Kunst, Graphik und interdisziplinäre Studien, in Wien und Hamburg 1997-1998 und absolvierte ihre Ausbildung in Bühnentanz und Schauspiel in Berlin von 1998-2002 (Bachlor Abschluss 2002).
2018 nahm sie an der Master Class: CREATING CHARACTERS von Susan Batson und dem Camera Actors Studio an der ISFF Berlin unter der künstlerischen Leitung von Detlef Rönfeldt teil.

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